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Aus den Steppen Asiens ins Tzatziki und gegen böse Mächte

Knoblauch stammt aus den Steppen Indiens oder Zentralasiens.Schon in der Antike wurde er als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. In China setzte man ihn seit dem 6. Jahrhundert n.Chr. zu Heilzwecken ein. Die Römer führten ihn in Nordeuropa ein. Heute ist er auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet.

In neuerer Zeit wurde er in den Mittelmeer- und Balkanländern nicht nur angebaut, sondern prägt seit langem die Küche und die Volksheilkunde dieser Länder. Außerdem sagt man dem Knoblauch in jeder Kultur eine Zauberwirkung nach - ein versteckter Hinweis auf seine bekannt starke Wirkung. Auf dem Ballkan glaubte man, so Vampire zu verschrecken. Es gab jedoch auch die Sitte, sich zur Hochzeit Knoblauch umzuhängen, um nicht von bösen Elfen angegriffen zu werden. Dieser Glaube, die Knolle könne von Mensch und Tier jegliches Übel durch böse Geister abhalten, ist weltweit zu finden.

Hierzulande entwickelte sich die Begeisterung für die tolle Knolle langsam, und sie begann vermutlich mit dem Zuzug von Gastarbeitern aus Südeuropa, die nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch ihre Kochkunst mitbrachten. Mittlerweile gehören die zahlreichen Imbisse und Restaurants, die vielen mediterranen Kochbücher zur Lebensart. Dieser weltberühmte Knoblauchhasser, ein grausamer transsylvanischer Herrscher des 15. Jhs., stand Pate für Bram Stokers Horrorklassiker. Das Buch machte ihn als Dracula tatsächlich unsterblich...
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